Der individuelle Schutz
Korrosion 
verursacht allein in der Bundesrepublik Deutschland Schäden in Milliardenhöhe.
Diese Schäden können nur durch kostenaufwendige Instandsetzungen oder Neuinvestitionen beseitigt werden.
Durch den Einsatz geeigneter Schutzmaßnahmen, ließe sich ein erheblicher Teil der mit der Instandsetzung oder Neuinvestition verbundenen Kosten einsparen.
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| Korrosionsangriff an einer Sammelleitung |
Korrosionsangriff an einer Silowand |
Ferner gehören Betriebs- und Produktionseinschränkungen, Wertverluste der Anlagen, ein erhöhtes Sicherheitsrisiko verbunden mit möglichen Umweltschäden zu den Begleiterscheinungen.
In den meisten Fällen hätten die korrosionsbedingten Schäden vermieden werden können, denn ihre Ursache lag in einer mangelhaften Planung und/oder Ausführung der Korrosionsschutzmaßnahme.

Wie bei allen Werkstoffen richtet sich die Anwendbarkeit und Festlegung des vorzusehenden Korrosionsschutzsystems immer nach den jeweils vorliegenden Betriebsverhältnissen. Erst in voller Kenntnis der chemischen, thermischen und mechanischen Beanspruchung und der sonstigen Erfordernissen kann unter den zur Verfügung stehenden Qualitäten die richtige und zweckmäßige Auswahl getroffen werden.
In Zahlen ausgedrückt beruhen spätere Korrosionsprobleme und Beschichtungsmängel auf ca.:
- 40 % Entwurfs und Planungsfehler
- 15 % falsche Material- und Systemauswahl
- 30 % Ausführungsfehler
- 9 % Anwendungsfehler durch erhöhte chemische oder mechanische Belastung
- 6 % mangelhafte Unterhaltung